Growth Unit · intern

Road to 50k

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Seite 7 · Standortbestimmung

Wo wir stehen

Arbeitsgrundlage für das Gespräch mit Janosch am 27. August 2026 und für das Update an Leon. Offizieller Start mit SalesHAX ist Dienstag, der 15. September. Bis dahin müssen Skript und Angebot stehen.

Der Stand ist gegen die tatsächlichen Systeme geprüft, nicht aus dem Kopf geschrieben. Was hier als offen steht, ist nachweislich offen.

Die Lage in Zahlen

bis zum Start
13
Werktage bis Dienstag, 15. September
was bis dahin stehen muss
2
Skript und Angebot. Beides ist weitgehend fertig.
Aufgaben für den Start
0
kein offenes Ticket in ClickUp, das auf den 15.09. einzahlt

Der Satz, mit dem das Gespräch anfangen sollte: Was bis zum 15. gefordert ist, steht fast. Was nicht gefordert ist, aber ohne das am 15. kein einziger Anruf stattfindet, fehlt vollständig. Skript und Angebot sind da. Liste und Telefonie sind nicht begonnen.

In der ClickUp-Liste „Saleshax“ liegen genau zwei Einträge, beide sind Coaching-Termine, beide erledigt. Alle übrigen offenen Tickets im Workspace sind Kundenarbeit.

Was steht

Belegbar, nicht gefühlt. Das ist in vier Wochen entstanden und es ist mehr, als es sich gerade anfühlt.

BausteinStandWo es liegt
Das Angebot
6.900 € Aufbau, 750 €/Monat, 12 Monate
steht
15.900 € Vertragswert
Abschnitt 02/03
Das Skript
Cold Call, SC1, SC2, Wortschatzregeln
steht, Stand 13.08.
Durchsicht offen
Seite 3 und 4
Money Printer OS
Zielgruppe, Ökonomie, Delivery, Steuerung
fertig
20 Abschnitte, v2.9
Seite 1
Referenzfall als Bauart-Beweis
27 Automationen, 15 Stages, 11 Eingänge
aufgenommenSeite 2, Abschnitt 18
Cold-Call-Munition
Uhrzeit-Befund, 70 % außerhalb der Bürozeit
validiert
zwei unabhängige Basen
Abschnitt 20
Leck-Report
der stärkste Verkaufshebel
Prototyp läuft
am Referenzkonto gerechnet
Seite 6
Kreativstrategie und SystemvideoRohschnitt 34 sSeite 5

Der Leck-Report ist der eigentliche Fortschritt der letzten Woche. Aus einem fremden CRM lassen sich in unter einer Stunde drei Zahlen ziehen, die das Gespräch gegenstandslos-frei machen: stillstehendes Angebotsvolumen, Vorgänge ohne nächsten Schritt, Alter der ältesten unerledigten Aufgabe. Beim Referenzkonto sind das 648.010 €, 108 unberührte Leads und 298 Tage. Das lässt 6.900 € klein aussehen, und genau dafür ist es gebaut.

Was fehlt

Die oberen drei entscheiden, ob am 15. September telefoniert wird oder nur gestartet.

LückeStandWarum sie zählt
Die Listenicht begonnenOhne Liste kein Anruf. Quelle ist definiert (Fachpartner-Suchen von markilux, weinor, SELT, Gibus, brustor, Warema, Solarlux, Somfy), gebaut ist nichts. Für den Hochlauf reichen zunächst 500 saubere Datensätze mit Entscheidernamen.
Telefonienicht begonnenKeine Nummer, kein Dialer, keine Gesprächsaufzeichnung. Von Hand zu wählen ist der Unterschied zwischen 6,7 und 3,3 Stunden am Tag.
Kapazitätungelöst200 Anwahlen plus Termine sind rechnerisch 10,6 Stunden am Tag. Das trägt keine Person. Siehe Entscheidung 1.
Eigene Akquise-Pipelineexistiert nichtIm eigenen Pipedrive liegt genau eine Pipeline, „BAFA Beratung“, mit sechs Vorgängen. Wir verkaufen Vertriebsprozesse und haben für die eigene Akquise keinen. Neben dem praktischen ist das ein Glaubwürdigkeitsthema.
Skript-DurchsichtStand 13.08.Zwei Wochen alt, trägt möglicherweise noch die widerlegte Umsatzbehauptung. Das ist die eine Sache, die bis zum 15. September zwingend erledigt sein muss.
Nennungsfreigabe Referenzkundeoffen seit 13.08.Ohne sie darf der Name im Cold Call nicht fallen. Der Bauart-Beweis funktioniert auch anonym, aber schwächer.
Marge des ReferenzkundenoffenSteht im Video und in der Rechnung als Annahme mit 10 %. Solange sie Annahme ist, ist die Mehrgewinn-Rechnung im Pitch angreifbar.
SystemvideoRohschnittHarte Schnitte zwischen den Szenen. Kein Startblocker.

Vier Entscheidungen, die heute fallen müssen

Alles andere ist Ausführung. Die vier hängen aneinander, deshalb in dieser Reihenfolge.

1 · Wer wählt, und wie tragen wir das Tagesziel?

Die Rechnung aus Abschnitt 09: 200 Anwahlen sind 6,7 Stunden bei zwei Minuten pro Versuch. Dazu vier SC1 mit je 45 Minuten und der Anteil SC2. Macht 10,6 Stunden am Tag. Das ist keine Zielvorgabe, das ist ein Rechenfehler im Tagesablauf.

A · Weiter wie geplantEine Person wählt und führt die Termine. Hält keine drei Wochen.
B · Dialer plus getrennte TagePower-Dialer halbiert die Wählzeit auf 3,3 Stunden. Dazu drei Wähltage und zwei Termintage pro Woche. Ergibt rund 2.500 Anwahlen im Monat und etwa 3 Abschlüsse statt 4,8.
C · Externer SetterAnwahl einkaufen, wir führen nur SC1 und SC2. Kostet Marge und wir verlieren das Ohr am Markt, genau in der Phase, in der wir das Skript kalibrieren müssen.
D · Ziel halbieren100 Anwahlen am Tag, sauber, ohne Werkzeug. Etwa 2,4 Abschlüsse im Monat.
Vorschlag: B. Der Dialer ist der billigste Hebel im ganzen Plan und halbiert den größten Zeitblock. Die Trennung von Wähl- und Termintagen ist ohnehin die ehrlichere Taktung, weil ein Cold Call und ein Setting-Gespräch zwei verschiedene Köpfe brauchen. C ist erst nach 10 Abschlüssen sinnvoll, wenn das Skript sitzt und man weiß, was man delegiert. Entscheidung heute, weil die Beschaffung in die 13 Werktage passen muss.

2 · Was heißt „Start“ am 15. September?

13 Werktage. Skript und Angebot stehen bis dahin, das ist machbar. Liste und Telefonie sind nicht begonnen. Die Frage ist nicht, ob wir am 15. September starten, sondern mit welchem Tagesziel.

A · Volles Tagesziel ab Tag eins200 Anwahlen. Setzt voraus, dass Liste, Dialer und Taktung am 14. September fertig sind. Kein Puffer, und ein schlechter erster Eindruck im eigenen Coaching, wenn es kippt.
B · Deklarierter HochlaufAm 15. September mit 100 Anwahlen an den Wähltagen starten, ab Anfang Oktober auf 200. Der Starttermin bleibt, das Tagesziel wird ehrlich.
C · Start verschiebenKostet Wochen in einem Jahr, das im Januar 50k tragen soll. Und der Termin steht gegenüber Leon.
Vorschlag: B. Der Termin ist gut, weil er Druck macht, und er ist gesetzt. Verhandelbar ist das Tagesziel, nicht das Datum. Ein Hochlauf mit Ansage ist etwas anderes als ein verfehltes Ziel, und Leon kann damit arbeiten. Wichtig ist nur, dass wir es vorher sagen und nicht hinterher erklären.

3 · Wer baut die Setups, und was passiert ab dem vierten Kunden?

Bei 4,8 Abschlüssen im Monat und 4 Personentagen je Aufbau sind das 19,2 Personentage im Monat. Bei 21 Werktagen ist das eine ganze Person. Janosch hat aktuell zwölf offene Tickets, davon fünf laufende BAFA-Vorgänge und die Hosting-Umstellung. Die Delivery ist nicht nebenbei machbar, und sie fällt genau in den Monat, in dem die ersten Abschlüsse kommen.

A · Janosch übernimmt, Kundenarbeit wird abgegebenEhrlich, aber es muss benannt werden, welche Kunden das trifft.
B · Zweite Person ab DezemberSo steht es im Plan. Löst die ersten Monate nicht.
C · Aufbau unter 4 Personentage drückenEin Standard-Setup als Vorlage, das zu 80 % kopiert und nur zu 20 % angepasst wird. Die Systemaufnahme des Referenzfalls ist die Blaupause, sie liegt fertig vor.
D · Neukunden deckelnDie ersten drei Monate maximal drei Aufbauten. Der Rest bekommt einen Termin, keine Absage.
Vorschlag: C und D zusammen. Die Vorlage senkt den Aufwand dauerhaft, der Deckel schützt die ersten Kunden vor einer Delivery, die uns über den Kopf wächst. Eine Warteliste ist ein besseres Verkaufsargument als ein schlecht gebautes System. Diese Entscheidung ist nicht dringend für den 15., aber sie gehört ins selbe Gespräch, weil sie bestimmt, wie schnell wir verkaufen dürfen.

4 · Wie gehen wir mit dem Referenzfall um?

Die Nennungsfreigabe ist seit dem 13. August offen, und der Kunde gilt seit dem 7. August intern als finanzielles Risiko. Wir bauen den stärksten Teil des Pitches auf einem Betrieb auf, der uns möglicherweise abhandenkommt.

A · Freigabe jetzt einholenEine Mail, zwei Sätze. Hätte längst passieren müssen.
B · Anonym fahren„Bei dem Betrieb, den wir betreuen“ ist ohnehin schon die Sprachregel für alle Prozentwerte. Der Bauart-Beweis funktioniert ohne Namen, nur etwas schwächer.
C · Zweite Referenz aufbauenMittelfristig nötig, damit nicht alles an einem Konto hängt. Der Leck-Report ist genau dafür das Werkzeug, weil er bei jedem Interessenten eigene Zahlen erzeugt.
Vorschlag: B als Standard, A parallel, C ab dem ersten eigenen Kunden. Wir dürfen nicht in die Lage kommen, den Pitch neu schreiben zu müssen, weil ein Kunde abspringt. Anonym zu starten kostet wenig und macht uns unabhängig. Das betrifft das Skript und muss deshalb vor dem 15. entschieden sein.

Wer macht was bis zum 15. September

13 Werktage. Jede Zeile hat einen Namen und ein Datum. Die beiden Zeilen mit dem 11. September sind die, an denen der Starttermin hängt.

WasWerBisFertig heißt
Die vier Entscheidungen treffenbeideDo 27.08.Im Protokoll, nicht im Kopf. Ergebnis kommt auf diese Seite.
ClickUp-Liste „Saleshax“ mit Starttickets füllenValentinFr 28.08.Jede Zeile dieser Tabelle ist ein Ticket mit Fälligkeit.
Nennungsfreigabe und Marge nachfassenValentinFr 28.08.Zwei Sätze per Mail. Antwort oder Plan B.
Telefonie entscheiden und bestellenValentinDi 01.09.Anbieter gewählt, Nummer beantragt, Dialer bestellt.
Liste bauen
Fachpartner-Suchen der acht Hersteller
ValentinFr 04.09.500 Datensätze mit Firma, Ort, Telefon, Entscheidername, Herstellerbindung. Aufstockung läuft danach weiter.
Telefonie eingerichtet und getestetValentinMo 07.09.Nummer aktiv, Dialer läuft, Aufzeichnung geklärt.
Eigene Akquise-Pipeline in PipedriveJanoschDi 08.09.Genau das Setup, das wir verkaufen. Wir bauen es zuerst für uns.
Problemsignal je Account anreichern
Google-Bewertungen mit „nie zurückgemeldet“
ValentinDi 08.09.Bei mindestens 150 Accounts ein zitierfähiger Satz.
Skript finalisieren
Seiten 3 und 4, Referenzentscheidung eingearbeitet
ValentinFr 11.09.Widerlegte Umsatzbehauptung raus, Stand gezogen, Sprachregel für den Referenzfall drin. Startbedingung.
Standard-Setup als Vorlage definierenJanoschFr 11.09.Aus der Systemaufnahme des Referenzfalls. Ziel: Aufbau unter 4 Personentage.
TrockenlaufValentinMi 09. bis Fr 11.09.20 bis 30 Anwahlen am Tag gegen die echte Liste. Startbedingung.
Nachschärfen aus dem TrockenlaufbeideMo 14.09.Was im Trockenlauf gebrochen ist, ist repariert. Danach wird nichts mehr geändert.

Der Weg zum 15. September

Do, 27. August · heute
Entscheidungen und Tickets
Die vier Fragen oben werden beantwortet. Danach existiert eine Startliste in ClickUp und ein Update geht an Leon raus.
Mo, 31. August bis Fr, 4. September
Werkzeug beschaffen
Telefonie bestellt, Liste gebaut. Das sind die beiden Dinge mit Lieferzeit, deshalb stehen sie zuerst.
Mo, 7. bis Di, 8. September
Einrichten
Dialer läuft, eigene Akquise-Pipeline steht, Problemsignale sind angereichert. Ab hier wäre ein Testanruf möglich.
Mi, 9. bis Fr, 11. September
Trockenlauf
20 bis 30 Anwahlen am Tag gegen die echte Liste. Zweck ist nicht der Termin, sondern die Kalibrierung: Trägt der Aufhänger? Wo bricht das Skript? Stimmen die Nummern? Parallel wird das Skript finalisiert.
Mo, 14. September
Nachschärfen
Was im Trockenlauf gebrochen ist, wird repariert. Danach Änderungsstopp.
Di, 15. September
Offizieller Start mit SalesHAX
Skript und Angebot stehen. Hochlauf nach Entscheidung 2. Und Leon schaut auf echte Gespräche statt auf Theorie, weil der Trockenlauf davor lag.

Der Trockenlauf ist der wichtigste Teil dieses Plans und der am leichtesten zu streichende. Er kostet drei Tage und sorgt dafür, dass der 15. September ein Start ist und keine Generalprobe. Ohne ihn verbringen wir die erste Woche damit, Dinge zu finden, die wir vorher hätten finden können.

Update an Leon

Kurz, konkret, mit einer Frage zurück. Nichts beschönigen, denn er sieht es ohnehin am 15. September.

Moin Leon,

alles gut hier, danke dir. Kurzes Update, damit du weißt, was dich am 15. erwartet.

Steht: Das Angebot ist entschieden, 6.900 € Aufbau plus 750 € monatlich über zwölf Monate, also 15.900 € Vertragswert. Zielgruppe und Filter sind scharf, das Gesprächssystem für Cold Call, SC1 und SC2 ist gebaut. Aus dem Konto unseres Referenzkunden haben wir echte Zahlen gezogen, mit denen der Cold Call arbeiten kann. Der stärkste Fund: Dort kommen 70 % der digitalen Anfragen außerhalb der Bürozeit rein, ein Drittel am Wochenende, und 648.000 € an Angeboten liegen ohne jeden Kontakt. Daraus haben wir einen Leck-Report gebaut, mit dem wir aus dem bestehenden CRM eines Interessenten in unter einer Stunde drei Zahlen ziehen. Das macht das Gespräch gegenstandslos-frei und lässt 6.900 € klein aussehen.

Offen: Liste und Telefonie. Beides bauen wir bis zum 8. September. Dazu haben wir ein Kapazitätsthema, das wir heute lösen: 200 Anwahlen plus Termine sind rechnerisch 10,6 Stunden am Tag. Wir gehen voraussichtlich auf einen Dialer und getrennte Wähl- und Termintage.

Plan bis zum 15.: Werkzeug bis zum 8. September, danach vom 9. bis 11. September Trockenlauf mit 20 bis 30 Anwahlen am Tag gegen die echte Liste. Dann hast du am 15. echte Gespräche vor dir statt Theorie. Wir starten am 15. mit 100 Anwahlen an den Wähltagen und gehen Anfang Oktober auf 200. Lieber ein angesagter Hochlauf als ein verfehltes Tagesziel.

Eine Frage an dich: Wie machen es deine Leute mit der Taktung? Wählen und Termine am selben Tag, oder getrennt? Da hilft uns deine Erfahrung mehr als jede weitere Rechnung von uns.

Viele Grüße
Valentin

Stand 27. August 2026. Geprüft gegen ClickUp (Workspace Growth Unit), das eigene Pipedrive-Konto, das Konto des Referenzkunden und den Ordner Growth Unit/SALESHAX/. Die Aussage „kein offenes Ticket für den Start“ bezieht sich auf die 100 zuletzt aktualisierten Vorgänge im Workspace.