Das Cockpit
Entwurf eines Vertriebs-Dashboards, gebaut nicht aus Wunschdenken, sondern aus dem echten Datenstand im Pipedrive von FT Work & Design. Gezogen am 18. August 2026 über die Pipedrive-Schnittstelle: 1.295 Vorgänge, 160 Leads, 1.405 Aktivitäten.
Die Reihenfolge ist bewusst: erst was die Daten hergeben, dann der Entwurf. Ein Dashboard, das Kennzahlen zeigt, die das System nicht sauber führt, ist schlimmer als keines. Es erzeugt Vertrauen, wo keines hingehört.
Die Datengrundlage und was wir vorher wegräumen mussten
Drei Bereinigungen waren nötig, bevor irgendeine Zahl belastbar war. Sie sind selbst schon ein Befund, denn jeder von ihnen verzerrt aktuell jede Auswertung, die jemand im System aufmacht.
| Was im Weg stand | Warum es verzerrt | Wirkung |
|---|---|---|
| Testdatensatz „Kerstin Lead Test“ | Ein Vorgang mit 2.500.000 € Wert, verloren in der Angebotserstellung. Ein Testeintrag, der nie gelöscht wurde. | 2,5 Mio. € verzerrt alles |
| Massenimport Mai 2025 | 324 Vorgänge an einem Monat angelegt, davon 296 mit Herkunft „Import“. Jede Trendkurve bricht danach scheinbar ein. | 324 Vorgänge Scheintrend |
| Status statt Stufe | 176 Vorgänge stehen auf einer Stufe nach Auftragserteilung, tragen aber weiterhin den Status „offen“. Wer nach Status auswertet, bekommt für 2026 eine Abschlussquote von 8 %. | 176 Vorgänge falsche Quote |
Alle folgenden Zahlen sind um den Testdatensatz bereinigt und rechnen stufenbasiert: Ein Vorgang gilt als gewonnen, wenn er den Status „gewonnen“ trägt oder auf einer Stufe ab „Auftrag erteilt“ steht. Das ist dieselbe Logik, die in der Client Console hinterlegt ist, und sie ist die einzige, die stimmt.
Vier Befunde, bevor wir eine einzige Kachel zeichnen
Ein Dashboard ist die Antwort. Das hier sind die Fragen, die es beantworten muss. Jeder Befund steht auf gezählten Datensätzen, nicht auf einem Gefühl aus dem Jour fixe.
Befund 1 · Die Pipeline-Zahl im System ist zu 69 % keine Pipeline
davon Vertrieb (vor Auftrag): 77 Vorgänge · 1.059.975 €
davon Abwicklung (nach Auftrag): 176 Vorgänge · 2.317.995 €
Wer heute in Pipedrive auf „offen“ schaut, sieht 3,38 Mio. € und hält das für Vertriebspipeline. Zwei Drittel davon sind bereits verkaufte Aufträge, die in Materialbeschaffung, Montage und Rechnungsstellung hängen. Die echte Vertriebspipeline ist 1,06 Mio. €. Das ist keine Kleinigkeit: Es ist der Unterschied zwischen „wir haben genug in der Röhre“ und „wir brauchen Zulauf“. Ein Dashboard, das diese beiden Welten nicht trennt, führt jede Kapazitäts- und Werbeentscheidung in die Irre.
Befund 2 · Der Lead-Magnet produziert. Der Vertrieb hebt nicht ab.
127 davon aus dem Markisen-Guide (79 %)
108 ohne eine einzige erledigte Berührung (68 %)
Median-Alter 29 Tage · ältester Lead 297 Tage
Vorgänge im gesamten System mit „Markisen-Guide“ im Titel: 0
Das ist der schärfste Befund im ganzen Datensatz. Die Lead-Strecke funktioniert: 93 Leads allein im Juli, 39 im August. Und aus 127 Guide-Leads ist bis heute kein einziger Vorgang entstanden. Die Leads landen in einem Posteingang, den niemand leert. 23 wurden nicht einmal geöffnet. Wer bezahlte Reichweite einkauft und den Posteingang nicht leert, kauft Reichweite für den Papierkorb.
Befund 3 · Das Angebot ist gut. Über den Abschluss entscheidet das Nachfassen.
355 der 487 verlorenen Vorgänge starben in der Angebotsnachverfolgung (73 %)
Häufigster Verlustgrund dort: „Keine Antwort“ mit 146 Fällen (41 %)
Zum Vergleich: „Budgetüberschreitung“ 67, „Wechsel zum Mitbewerber“ 68
Das Angebot überzeugt in fast zwei von drei Fällen. Verloren wird nicht am Preis und nicht am Wettbewerb, sondern am Verstummen. Der häufigste Grund, ein Angebot zu verlieren, ist, dass das Gespräch aufhört. Genau das ist die These des Money Printer OS, und sie ist hier zum ersten Mal an gezählten Datensätzen belegt statt behauptet.
Befund 4 · Das System kann heute keinen Umsatz ausweisen
Auf der Stufe „Schlussrechnung bezahlt“: 371 von 510 ohne Wert (73 %)
Anrufe mit Ergebnisvermerk: 0 von 619 im Sechswochenfenster
Das Wertfeld wird erst ab „finales Angebot“ zuverlässig gefüllt, davor zu 80 bis 90 % nicht. Und kein einziger der 619 Anrufe der letzten sechs Wochen trägt einen Ergebnisvermerk. Damit ist weder Umsatz noch Erreichbarkeitsquote aus dem CRM ableitbar. Das schränkt jedes Dashboard hart ein und gehört offen auf die Oberfläche, statt hinter einer Zahl versteckt zu werden, die gut aussieht.
Der Entwurf: vier Zonen, von oben nach unten dringlicher werdend abnehmend
Felix schaut sich das morgens dreißig Sekunden an. Das ist die Konstruktionsvorgabe. Kein Berichtswesen, sondern ein Cockpit. Oben steht, was heute passieren muss. Erst weiter unten steht, wie es insgesamt läuft. Wer es umgekehrt baut, baut einen Bericht, den niemand öffnet.
Alle Zahlen in den folgenden Kacheln sind echte Werte vom 18. August 2026, keine Platzhalter.
| Der Hebel | Rechnung | Auftragswert |
|---|---|---|
| Die 12 Angebote ohne Kontakt wieder anfassen | 150.850 € offen × 63,5 % Abschlussquote | 95.800 € |
| Verluste durch „Keine Antwort“ um ein Fünftel senken | 146 Fälle × 20 % × 13.049 € Ø-Auftrag | 381.000 € |
| Die 108 unberührten Leads überhaupt anrufen | Nicht berechenbar. Es gibt keinen einzigen Lead, der je zu einem Vorgang wurde, also keine Quote. | unbekannt |
| Belastbar bezifferbarer Hebel | 476.800 € | |
Die dritte Zeile ist die ehrlichste des ganzen Entwurfs. Der größte vermutete Hebel ist der einzige, den die Daten nicht hergeben. Genau deshalb muss die Lead-Strecke als Erstes messbar werden.
Kennzahlen-Definitionen
Jede Kachel braucht eine Definition, sonst wird im dritten Monat darüber gestritten, was sie eigentlich zählt. Das hier ist der Vertrag zwischen Dashboard und Wirklichkeit.
| Kennzahl | Definition | Quelle | Takt |
|---|---|---|---|
| Lead unberührt | Lead im Posteingang ohne eine einzige erledigte Aktivität, unabhängig von geplanten. | Leads + Aktivitäten | stündlich |
| Echte Vertriebspipeline | Summe der Werte offener Vorgänge auf den Stufen 8, 9, 11, 41, 43, 48. Alles ab „Auftrag erteilt“ zählt nicht mehr. | Deals | stündlich |
| Standzeit | Tage seit dem letzten Stufenwechsel. Nicht seit Anlage, sonst zählt man Vorgänge doppelt alt. | Deals | täglich |
| Angebot ohne Kontakt | Vorgang auf Stufe 41 ohne erledigte Aktivität in den letzten 14 Tagen. | Deals + Aktivitäten | täglich |
| Abschluss ab Angebot | Aufträge geteilt durch entschiedene Vorgänge, die je ein Angebot hatten. Offene bleiben außen vor. | Deals | wöchentlich |
| Auftrag | Status „gewonnen“ oder Stufe in 42, 49, 52, 53, 54, 55, 56, 44, 58. Niemals nur der Status. | Deals | — |
| Ø Auftragswert | Nur über Aufträge mit gepflegtem Wert. Die Grundgesamtheit wird immer mit angezeigt. | Deals | monatlich |
| Kontaktleistung | Erledigte Aktivitäten pro Werktag, getrennt nach Anruf, Mail, Termin. | Aktivitäten | täglich |
Was der Datenstand heute nicht hergibt
Ein seriöses Dashboard sagt auch, was es nicht weiß. Diese vier Lücken sind keine Bauaufgaben am Dashboard, sondern am System dahinter. Solange sie bestehen, bleiben die entsprechenden Kacheln leer oder grau.
| Lücke | Folge | Was sie schließt |
|---|---|---|
| Lead → Vorgang ist nicht verknüpft | Die wichtigste Quote des Trichters fehlt. Wir können nicht sagen, was ein Guide-Lead wert ist. | Lead-Konvertierung statt Neuanlage. Ein Klick in Pipedrive, keine Entwicklung. |
| Auftragswert wird nicht gepflegt | Kein Umsatz, kein Deckungsbeitrag, keine Kanalrechnung möglich. | Wertfeld ab Stufe „Angebotserstellung“ zur Pflicht machen. |
| Anrufe ohne Ergebnisvermerk | Keine Erreichbarkeitsquote, kein Wissen über die nötige Anzahl Versuche. | Ergebnisfeld am Anruf, drei Auswahlwerte reichen. |
| Keine Quellenkennzeichnung am Vorgang | Werbebudget lässt sich keinem Auftrag zuordnen. Meta, Google und Empfehlung sind nicht trennbar. | Pflichtfeld Quelle bei Anlage, automatisch aus dem Formular gesetzt. |
Baureihenfolge
Nicht alles auf einmal. Die Reihenfolge folgt dem Prinzip, dass jede Stufe für sich schon Nutzen stiftet, auch wenn die nächste nie kommt.
| # | Schritt | Warum zuerst | Aufwand |
|---|---|---|---|
| 1 | Zone A allein, als Morgenmail | Braucht keine neuen Felder, nur die vorhandenen Daten. Die 108 unberührten Leads und die 12 stillen Angebote sind ab Tag eins sichtbar und abarbeitbar. | gering |
| 2 | Vier Feldregeln im CRM | Wert, Ergebnisvermerk, Quelle, Lead-Konvertierung. Ohne diese vier bleibt der Rest des Dashboards Schätzung. | gering |
| 3 | Zone B und D als Ansicht | Trichter und Vertrauenskacheln. Ab hier lohnt sich eine Oberfläche statt einer Mail. | mittel |
| 4 | Zone C mit echtem Umsatz | Erst sinnvoll, wenn Schritt 2 zwei bis drei Monate gelaufen ist und genug Vorgänge einen Wert tragen. | mittel |
Datenstand 18. August 2026, gezogen über die Pipedrive-Schnittstelle des Kontos von FT Work & Design. Grundgesamtheit: 1.228 Vorgänge in der Vertriebs-Pipeline, 68 in der stillgelegten Anfrage-Pipeline, 160 Leads, 405 offene und 1.000 erledigte Aktivitäten aus dem Fenster 7. Juli bis 18. August. Der Testdatensatz über 2,5 Mio. € ist überall herausgerechnet. Alle Quoten sind stufenbasiert.
Die Wochenmail
Montagmorgen, 6 Uhr, in Felix' Postfach. Sie ersetzt kein Dashboard, sie ersetzt das Nachdenken darüber, womit die Woche anfängt. Drei Regeln: Sie ist in dreißig Sekunden gelesen, jede Zeile ist eine Handlung, und die teuerste Zeile steht oben.
Die Attrappe unten enthält die echten Zahlen der Woche vom 11. bis 18. August 2026.
Ihre Woche
Montag, 18. August 2026 · Kalenderwoche 34
Vierzig Angebote über zusammen 648.010 € hatten seit mindestens vierzehn Tagen keinen Kontakt. Die fünf teuersten:
letzter Kontakt 27. Juli54 Tage still
letzter Kontakt 18. Juli37 Tage still
letzter Kontakt 29. Juli45 Tage still
noch nie kontaktiert173 Tage still
letzter Kontakt 29. Juli69 Tage still
Bei Ihrer eigenen Abschlussquote von 63,5 % ab Angebot stehen hinter diesen 648.010 € rund 411.500 € Auftragswert.
108 Leads im Posteingang haben bis heute keine einzige Berührung. 127 davon kamen über den Markisen-Guide, aus dem bisher kein einziger Vorgang entstanden ist.
12 Montagen bis Monatsende über 179.910 €. 333 Aufgaben sind überfällig, im Schnitt seit 18 Tagen.
Die 40 stillen Angebote öffnen| Block | Auswahlregel | Warum er drin ist |
|---|---|---|
| Was hereinkam | Leads, neue Vorgänge, Fertigstellungen und Absagen der letzten sieben Tage, jeweils mit Vorwochenvergleich. | Gibt in einer Zeile das Gefühl für den Zulauf. Ohne das wirkt der Rest wie Nörgelei. |
| Was liegen geblieben ist | Vorgänge auf der Angebotsnachverfolgung ohne erledigte Aktivität seit 14 Tagen, absteigend nach Wert, maximal fünf Zeilen. | Das ist die Stufe, in der 73 % aller Verluste entstehen. Fünf Zeilen, weil zehn nicht mehr gelesen werden. |
| Was niemand angefasst hat | Leads ohne erledigte Aktivität, absteigend nach Alter, maximal drei Zeilen. | Hält die Lücke sichtbar, bis sie geschlossen ist. Verschwindet von selbst, sobald der Posteingang leer läuft. |
| Was ansteht | Terminierte Montagen bis Monatsende, überfällige Aufgaben. | Verbindet Vertrieb mit Werkstatt. Beides hängt an denselben Leuten. |
Der Monatsbericht
Die Wochenmail treibt an, der Monatsbericht erklärt. Er beantwortet drei Fragen und sonst nichts: Wie viel kam herein, was wurde daraus, und was ist für die nächsten Monate gebucht.
Zulauf und Ergebnis, zwölf Monate
Untere Zeile: fertiggestelltes Volumen im Monat. Der August ist bei Leads und Vorgängen ein Teilmonat, bei den Montagen bereits vollständig terminiert.
Die Kurve erzählt eine klare Geschichte. Der Zulauf an Vorgängen steigt von 18 im September auf 65 im März und pendelt sich bei etwa 45 pro Monat ein. Die Lead-Strecke setzt im Juni ein und liefert im Juli 93 Leads, das ist mehr als der doppelte Vorgangszulauf desselben Monats. Nur: Die grüne Reihe reagiert darauf nicht. Die Montagen bleiben bei 20 bis 25. Der Engpass ist nicht die Nachfrage, sondern das, was zwischen Eingang und Angebot passiert.
Das Auftragsbuch, nach vorne
Diese Zahlen stehen bereits fest, denn sie hängen an terminierten Montagen bei bereits erteilten Aufträgen. Das ist die einzige Zahl im ganzen Bericht, die in die Zukunft schaut, und deshalb die wichtigste.
41 terminierte Montagen über 569.045 €. Und dann bricht es ab: November und Dezember stehen bei zusammen 24.300 €. Das ist keine Prognose, das ist ein leerer Kalender. Was im November montiert werden soll, muss jetzt verkauft werden. Genau dafür liegen 648.010 € an stillen Angeboten bereit. Der Zusammenhang zwischen der Wochenmail und diesem Kasten ist der ganze Grund, warum es beide gibt.
Einschränkung, die dazugehört: 300 erteilte Aufträge tragen noch keinen Fertigstellungstermin. Das Auftragsbuch ist also die Untergrenze, nicht das Gesamtbild. Sobald der Termin beim Übergang auf „Bereit zur Montage“ gesetzt wird, ist der Kasten vollständig.
Produktmix
| Produkt | Aufträge | Ø Auftragswert | Summe | Was daraus folgt |
|---|---|---|---|---|
| Terrassenüberdachung | 226 | 19.344 € | 2.804.952 € | Das Brot. Trägt zwei Drittel des Volumens. |
| Lamellendach | 13 | 30.232 € | 302.317 € | Höchster Auftragswert im Sortiment, kleinste Stückzahl. Der offensichtlichste Mix-Hebel. |
| Wintergarten | 20 | 21.806 € | 414.320 € | Über dem Schnitt, passt zur Kaltwintergarten-Kampagne. |
| Markise | 70 | 7.819 € | 469.145 € | Viel Stückzahl, wenig Wert. Trotzdem läuft der Lead-Magnet genau hier. |
| Kleinauftrag | 31 | 5.964 € | 149.105 € | Median 2.100 €. Bindet Termine, die anderswo mehr bringen. |
| ohne Angabe | 298 | — | — | 45 % aller Aufträge sind keinem Produkt zugeordnet. Der Mix oben ist damit die halbe Wahrheit. |
Der Befund, der aus dieser Tabelle springt: Der Markisen-Guide erzeugt 79 % der Leads für das Produkt mit dem niedrigsten Auftragswert im Sortiment. Das ist nicht falsch, Markisen sind ein guter Einstieg. Aber es gehört bewusst entschieden und nicht dem Zufall überlassen, welcher Lead-Magnet als Nächstes gebaut wird.
Wenn nichts im Weg stünde
Alles bisher Gezeigte lässt sich aus dem heutigen Datenstand bauen. Dieser Abschnitt beschreibt, was zusätzlich möglich wäre, wenn wir die vier Feldregeln durchsetzen und zwei Quellen anschließen. Es ist keine Wunschliste, sondern die Ausbaustufe, die wir bei jedem Kunden nach etwa drei Monaten erreichen.
| Was dazukommt | Was es braucht | Was es beantwortet |
|---|---|---|
| Umsatz und Deckungsbeitrag je Monat | Wertfeld ab Angebotserstellung zur Pflicht, Materialkosten am Vorgang. | Was verdienen wir wirklich, und an welchem Produkt. Heute nicht ableitbar, weil 60 % der Aufträge ohne Wert stehen. |
| Kosten pro Auftrag je Kanal | Quellenfeld am Vorgang plus Werbeausgaben aus Meta und Google. | Was kostet ein Terrassendach-Auftrag über Meta gegenüber Empfehlung. Entscheidet über jeden weiteren Werbeeuro. |
| Erreichbarkeit und nötige Anzahl Versuche | Ergebnisfeld am Anruf mit drei Werten: erreicht, nicht erreicht, Rückruf vereinbart. | Nach wie vielen Versuchen lohnt der nächste nicht mehr. Aus 619 Anrufen ohne Vermerk lässt sich das heute nicht sagen. |
| Lead-Wert je Magnet | Lead-Konvertierung statt Neuanlage, damit die Kette Lead zu Vorgang zu Auftrag durchgängig ist. | Was ein Guide-Lead wert ist. Die wichtigste offene Zahl im ganzen System. |
| Verweildauer je Stufe | Stufenverlauf mitschreiben, nicht nur den letzten Wechsel. | Wo genau ein Vorgang langsam wird, statt nur dass er langsam ist. |
| Kapazitätsabgleich | Fertigstellungstermin bei jedem Auftrag, nicht nur bei 367 von 667. | Ob der verkaufte Auftrag überhaupt montiert werden kann. Verbindet Vertrieb und Werkstatt in einer Zahl. |
| Prognose statt Rückblick | Alles darüber, zwölf Monate Historie. | Wie viel muss diese Woche verkauft werden, damit der November nicht leer bleibt. |
Vier dieser sieben hängen an genau vier Pflichtfeldern. Das ist keine Entwicklungsarbeit, das ist eine Entscheidung und zwei Stunden Einrichtung. Der Rest folgt daraus fast von allein.
Und der Reihenfolge wegen: Wir bauen die Wochenmail zuerst, weil sie ohne jede Änderung am System funktioniert. Sie schafft die Gewohnheit, morgens auf diese Zahlen zu schauen. Ohne diese Gewohnheit ist jedes weitere Feld nur Mehrarbeit.